Yoga mit dem Kopfstandhocker

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Meditationskissen, Blöcke, Gurte, Polster – ich bin ein großer Fan von Hilfsmitteln in der Yogapraxis. Sie geben uns die Richtung vor, helfen der Wirbelsäule beim Strecken, Drehen oder aufrecht Sitzen und verlängern unsere Arme wenn nötig. Man sollte nicht die ganze Zeit mit Hilfsmitteln üben und sich nicht zu sehr an sie gewöhnen, doch ab und zu sind sie ganz hilfreich auf der Matte und bringen auch ein bisschen neuen Input in die Flows. Seit kurzem habe ich ein neues Spielzeug: den Kopfstandhocker.

Was kann man damit machen?

Der Hocker ist – wie der Name schon sagt – für die Kopfstandpraxis gedacht. Der Kopf hängt frei im Hocker und die Schultern und Arme tragen das Gewicht, wenn der Körper umgedreht wird. Der Kopfstand ist durch das einfachere Halten der Balance also nicht nur für alle zu erreichen, sondern für manche auch etwas gesünder.

Für Anfänger:

Der Kopfstand ist quasi die Königsdisziplin im Yoga und viele angehenden Yogis wollen ihn am liebsten in der ersten Stunde bereits meistern – doch erst nach etwa sechs Monaten stetiger Praxis sollte man sein Gewicht komplett auf Arme und Kopf verlagern. Vorher sind die Nacken- und Schultermuskeln eventuell noch nicht stark genug und die Halswirbelsäule bekommt den ganzen Druck ab. Weil das aber der Bereich der Wirbelsäule (wie auch der untere Rücken) ist, der sehr weich und dadurch gefährdet ist, sollte man den Kopfstand niemals einfach so ohne Anleitung und Training üben. Der Kopfstandhocker ist also sozusagen etwas fürs Ego: Denn die Neugierde, den Kopfstand zu meistern und endlich mal kopfüber zu stehen, ist für viele so reizvoll, dass sie es dennoch versuchen wollen. Mit dem Hocker ist das möglich, ohne die Halswirbelsäule zu sehr zu beanspruchen.

Für Fortgeschrittene:

Wer den Kopfstand schon so gut beherrscht, dass das Gewicht hauptsächlich auf den Armen und nur zu einem Bruchteil auf dem Kopf lastet, der kann den Hocker nutzen, um noch mehr Variationen in die Praxis zu bekommen. Also verschiedene Beinstellungen oder Drop-Backs.

Wer und was steckt dahinter?

Ich habe mich dafür mit der Berliner Marke Siya zusammengetan – konkret bedeutet das: Ich habe den Hocker zur Verfügung gestellt bekommen, kann damit praktizieren, mache gelegentlich Videos davon und zeige sie euch.*

Warum gerade Siya?

Ich habe bereits einige Yogis gesehen, die den Hocker einer mittlerweile sehr bekannten anderen Kopfstandhocker-Marke testeten. In meiner Wahlheimat Berlin bin ich auf eine junge Marke gestoßen: Siya. Die Gründer sind die vier Berliner Kathi, Oke, Georg und Flo. Sie arbeiten mit Familienbetrieben in der Umgebung zusammen, die die Hocker fertigen. Und weil wir eben in Berlin wohnen, werden wir uns demnächst für ein Interview treffen. Das lest ihr dann natürlich hier.

Kopfstandhocker, Siya, Wampediboo

Kopfstandhocker, Siya, Wampediboo

Ich hatte erst einmal gar keine Vorstellung davon, was mich erwartet: Kommt da ein Riesenpaket? Ist die Verarbeitung auch gut? Kann ich den Hocker überhaupt in meine Praxis einbauen? Das Paket ist groß, aber sehr flach. Der Hocker kommt also in den Einzelteilen und kann ganz ganz leicht in wenigen Minuten zusammengebaut, ja fast zusammengesteckt werden. Hier geht es zur Seite von Siya.

Wie ist die Qualität?

Das Holz ist sauber verarbeitet – die Griffe sind abgerundet und handlich. Das Polster macht einen gut verarbeiteten Eindruck und der Bezug lässt sich abziehen und waschen.

Wie geht es weiter?

Ich werde ab und zu ein paar Videos mit Yogahocker bei Instagram und vielleicht hier auf der Seite posten, damit ihr ein bisschen Inspiration habt. Außerdem treffe ich mich bald mit Kathi und Georg von Siya, um über ihr Unternehmen, was dahinter steckt und den Hocker sprechen. Das Interview gibt's dann natürlich hier.

Bei Instagram gibt's bereits ein erstes kurzes Video für ein Warm-Up von mir.

So einfach lässt sich der Hocker zusammenbauen:

*Ich mache also Werbung für den Hocker und werde am Umsatz ein wenig beteiligt. Warum ich euch das mitteile? Weil ich es nur fair finde, euch das wissen zu lassen. Weil schnell die Vermutung aufkommt, dass Blogger und Instagramer alles anpreisen, um damit Geld zu machen: Nö, ich biete hier nur an, was ich wirklich gut finde. Die kleine Beteiligung ist ein schöner Nebeneffekt.